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Die besten Slow Cooker im Vergleich

Du willst abends nach Hause kommen und ein fertig geschmortes Gulasch wartet auf dich? Genau dafür gibt es Slow Cooker. Wir haben vier Schongarer von 30 bis 85 Euro verglichen — vom einfachen Einsteiger bis zum Edelstahl-Profigerät — und zeigen dir, welcher zu deinem Koch-Alltag passt.

ProduktBudgetRussell Hobbs Cook@Home 22740-56MittelklasseRussell Hobbs MaxiCook Searing 22750-56PremiumCrock-Pot Lift & Serve Digital CSC060XProfiCrock-Pot SCCPBPP605-050
Fassungsvermögen(l)3,56,03,55,7
Leistung(W)160200210230
Innentopf-MaterialKeramik (spülmaschinenfest)Aluminium (herdtauglich, spülmaschinenfest)Keramik (spülmaschinenfest, backofenfest)Keramik (spülmaschinenfest, backofenfest, mikrowellengeeignet)
Timer / ZeitschaltuhrKein TimerDigitaler Timer (programmierbar)Digitaler Timer (30 Min. bis 20 Std.)Digitaler Countdown-Timer (bis 20 Std.)
TemperaturstufenLow, High, WarmhaltenLow, High, WarmhaltenLow, High, WarmhaltenLow, High, Warmhalten (automatisch)
BesonderheitenKompakt, leicht, ideal für EinsteigerInnentopf direkt auf Herd zum Anbraten nutzbar, digitales DisplayScharnierdeckel (kleckerfrei servieren), Keramikeinsatz als Servierschüssel nutzbarDas Original aus den USA, Keramikeinsatz ofen-/mikrowellenfest, abnehmbares Kabel, Edelstahlgehäuse
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Worauf achten beim Kauf von Slow Cooker?

Für wen eignet sich welches Modell?

Singles und Paare, die einfach mal ein Schmorgericht ausprobieren wollen, starten mit dem Russell Hobbs Cook@Home für 30 Euro — einfacher geht's nicht. Familien mit vier bis sechs Personen greifen zum Russell Hobbs MaxiCook mit 6 Litern und herdtauglichem Innentopf. Der Crock-Pot CSC060X mit Scharnierdeckel ist perfekt für alle, die regelmäßig schongaren und Wert auf Komfort legen. Und der große Crock-Pot SCCPBPP605 ist das Flaggschiff für Meal-Prep-Enthusiasten und alle, die große Mengen für die Woche vorkochen.

Wie funktioniert ein Slow Cooker eigentlich?

Ein Slow Cooker gart Speisen bei 80–95 °C über mehrere Stunden. Das Wasser im Essen verdampft kaum, weil der Deckel die Feuchtigkeit zurückhält. Ergebnis: Fleisch wird butterzart, Aromen entwickeln sich intensiv und Vitamine bleiben besser erhalten als beim scharfen Anbraten. Der Stromverbrauch liegt bei nur 100–230 Watt — ein Bruchteil dessen, was ein Backofen verbraucht. Typische Garzeiten: 4–6 Stunden auf HIGH, 8–12 Stunden auf LOW.

Keramik- oder Aluminium-Innentopf — was ist besser?

Keramik speichert Wärme gleichmäßiger, ist geschmacksneutral und lässt sich leicht reinigen. Allerdings ist Keramik schwer und kann bei Stößen brechen. Aluminium-Innentöpfe wie beim Russell Hobbs MaxiCook sind leichter, bruchsicher und — das große Plus — direkt auf dem Herd verwendbar. Du kannst Fleisch direkt im Innentopf anbraten und dann zum Schongaren in die Basis stellen. Weniger Abwasch, mehr Röstaromen.

Die richtige Größe wählen

Faustregel: Der Slow Cooker sollte immer zu mindestens der Hälfte, idealerweise zu drei Vierteln gefüllt sein. Zu wenig Füllung führt zu Überkochen, zu viel zu ungleichmäßigem Garen. 3,5 Liter reichen für 2–3 Personen oder ein Gericht mit Resten für den nächsten Tag. 5–6 Liter sind ideal für Familien mit 4–6 Personen oder zum Vorkochen größerer Mengen.

Timer und Warmhaltefunktion — brauche ich das?

Ja, unbedingt — zumindest die Warmhaltefunktion. Ohne Timer musst du selbst aufpassen, wann das Essen fertig ist. Mit Timer stellt der Slow Cooker nach Ablauf automatisch auf Warmhalten um. Das ist besonders wichtig, wenn du morgens alles einstellst und erst abends nach Hause kommst. Der Crock-Pot SCCPBPP605 bietet einen Timer bis 20 Stunden — damit bist du maximal flexibel.

Slow Cooker richtig nutzen — Tipps vom Profi

Öffne den Deckel nicht während der ersten zwei Stunden — jedes Öffnen verlängert die Garzeit um 15–20 Minuten. Getrocknete Bohnen (besonders Kidneybohnen) immer vorkochen, bevor sie in den Slow Cooker kommen. Nudeln und Reis erst in den letzten 30–60 Minuten hinzufügen. Milch und Sahne immer erst kurz vor Ende der Garzeit zugeben, sonst gerinnen sie. Und: Harte Gemüse wie Karotten und Kartoffeln nach unten legen, weil sich dort die meiste Hitze sammelt.

Häufig gestellte Fragen

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